Hier der Bericht über die Eröffnung unseres Wanderweges am 30.10.2022 aus der
"Rhein-Hunsrück-Zeitung"
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Hier der Text aus der Rhein-Hunsrück-Zeitung vom 05.11.2022 Text Phillip Lauer
Neu eröffneter Wanderweg führt auf 10,8 Kilometern durchs obere Baybachtal, vorbei an Schnell- und Sasselbach, einmal rund ums Dorf Bickenbach. Der Gehaichnisweg führt auf 10,8 Kilometern Länge einmal rund um Bickenbach, vorbei an Baybach, Sasselbach und Schnellbach, und er beschert aufmerksamen Wanderern zahlreiche schöne Eindrücke und beeindruckende
Ausblicke. Am letzten Oktoberwochenende hat die Dorfgemeinschaft den neu ausgewiesenen Wanderweg feierlich eröffnet.
Der Weg richtet sich mit seinem eher einfachen Schwierigkeitsgrad mit jeweils rund 180 Höhenmetern auf und abwärts an Wanderer jeder Altersgruppe. Rund drei Stunden Zeit sollte man inklusive Pausen einplanen. Der überwiegend gut befestigte Weg stellt nur wenige Herausforderungen an die Trittsicherheit und ist gut zu bewältigen. Und: „Es ist ein Ge‐
haichnis, ihn zu gehen“, sagt Bürgermeister Marco Mohr. Im Sommer biete er ausreichend Schatten und im Herbst besonders schöne Eindrücke. Schöne Ausblicke etwa über das Baybachtal gibt es zum Beispiel vom Ackersberg, über den auch die Traumschleife Oberes Baybachtal führt. Oder von der neuen XXL-Bank aus Recyclingmaterial. Am Waldrand in Richtung Schnellbach gelegen, lässt es sich an klaren Tagen bis weit in die Eifel schauen. Eine weitere schöne Bank,
wesentlich kleiner, dafür zum Liegen, haben die Bickenbacher auf dem sogenannten Hexenfelsen aufgestellt. Im Baybachtal dann kommt man unter anderem an einer Art „Dreiländereck“ vorbei, dort treffen die Gemarkungen Sevenich, Gondershausen und Bickenbach aufeinander. Zum Abschluss lässt es sich dann in den zwei Gaststätten an der Hauptstraße gemütlich einkehren. Hier steht auch ein Lebensmittelautomat, an dem sich die Wanderer bei Bedarf auch vor der
Wanderung mit Proviant versorgen können.
Zur offiziellen Eröffnung spielte das Wetter den Bickenbachern in die Karten. An dem herrlichen letzten Oktobersonntag kam schon am Morgen eine recht große erste Wandergruppe zusammen. Im Laufe des Tages machten sich rund 150 Wandersleute auf den Gehaichnisweg. Am Hexenfels hatten die Helfer aus dem Dorf eine Jausenstation aufgebaut, hier und später auf dem Dorfplatz konnten es sich die Wanderer gut gehen lassen und die schöne Atmosphäre genießen.
„Das Wetter war einfach nicht zu toppen“, freute sich Marco Mohr.
Die Idee zum Wanderweg sei im Gemeinderat schon zu Beginn der Corona-Pandemie aufgekommen, als viele Menschen die Natur vor der Haustür entdeckten. „Wir haben uns dann ausreichend Zeit genommen, um verschiedene Routen zu begehen und haben diese auch zu den unterschiedlichen Jahreszeiten auf uns wirken lassen“, sagt Mohr. Die Gemeinde verließ sich hierbei auch auf die Expertise von Thomas Biersch von der Tourist-Information der Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrhein, der die Gemeinde unter anderem bei der Entscheidung für die Route und insbesondere bei der Beschilderung unterstützt hatte.
In zahlreichen Arbeitseinsätzen unter der Leitung der beiden Projektverantwortlichen Jörg Winkel und Mike Nagelschmidt richteten Helfer den Weg her, bauten Tritte auf den steileren Passagen und stellten Bänke auf. Winkel übernimmt künftig auch das Amt des Streckenwarts.
Ein Prozess sei auch die Auswahl des Namens für den Weg gewesene, man habe mehrere Varianten diskutiert, sich aber letztlich mehrheitlich für den bezeichnenden Namen entschieden. Denn in dem aktuellen Verlauf oder zumindest inTeilen kennen viele Bickenbacher den nun neu ausgeschilderten Weg schon länger, und haben sicher schon die eine oder andere Stunde Gehaichnis dort erlebt. Nun freut sich Marco Mohr stellvertretend für die engagierten Helfer und Dorfbewohner, dass der Weg nun kein Geheimtipp mehr ist und hofft, dass der Gehaichnisweg rege bewandert wird.
Philipp Lauer
Eine gute Möglichkeit zu parken ist am Friedhof, von dort sind es nur wenige 100 Meter bis zum offiziellen Einstieg.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.bickenbach-hunsrueck.de sowie in der App Outdooractive.